Dienstag, 07.02.2012

 

 Der Abriss des Güterschuppen Velten und Neugestaltung des Bahnhofsvorplatz

 

Abriss des Güterschuppen Velten am 16. August 2011. Foto Lars MolzbergerAbriss des Güterschuppen Velten am 16. August 2011. Foto Lars Molzberger




Seit August 2011 wird der Bahnhofsvorplatz des Bahnhof Velten umgestaltet. Der Güterschuppen wurde abgerissen. Somit verschwand wieder ein historisches Gebäude aus dem Stadtbild. Der Bahnhofsvorplatz wird neu gestaltet. Es entstehen neue Haltestellen für Busse, Kurzzeitparkplätze und zwei Taxistände. Die Reisenden können unmittelbar in die Busse einsteigen, ohne die Bahnstraße zu überqueren. Die Baumassnahme kostet laut dem Velten Journal 06/2011 1.425.000 €. Das Land Brandenburg beteiligt sich mit  1.074.000 €. Die Baumassnahme ist vorauslichtlich im Mai 2012 abgeschlossen.

 

 

 

 

Empfangsgebäude des Bahnhofs Velten - in Zukunft ein Geschäftszentrum?

 

 

Das seit langem leerstehende Empfangsgebäude des Bahnhofs Velten könnte eine Zukunft erhalten: Als kleines Geschäftszentrum.

 

Die Deutsche Bahn möchte das Gebäude verkaufen. Der Schwantener Bäckermeister Plenz möchte in dem Geäude eine Bäckerei einrichten und so die Wartezeit der Reisenden buchstäblich "versüßen". Weil die Fläche des Empfangsgebäudes zu groß nur für eine Bäckerei ist, kann sich Herr Plenz noch weitere Geschäfte wie einen Imbiss oder Zeitungsladen vorstellen.

 

Im Wartebereich können sich in der kalten Jahreszeit die Reisenden stilecht zum Image der Stadt Velten als Ofenstadt am Kachelofen aufwärmen.

Die letzten Gleisanlagen des ehemaligen Güterbahnhofs Tegel beseitigt

 

Am 23. April 2010 existierten Sie noch: Die restlichen Gleisanlagen des ehemaligen Güterbahnhofs Tegel. Foto: Lars MolzbergerAm 23. April 2010 existierten Sie noch: Die restlichen Gleisanlagen des ehemaligen Güterbahnhofs Tegel. Foto: Lars Molzberger

 

Im Juni 2010 konnte der Autor beobachten, wie ein Bautrupp auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Tegel die letzten Überbleibsel der Gleisanlagen beseitigte. Zwei Monate zuvor konnte man noch so Einiges auf dem Gelände entdecken, wie nebenstehendes Foto verdeutlicht.



Nach Informationen, die dem Autor vorliegen, sollten die Gleisanlagen schon längst entfernt werden. Durch die Finanzkrise sank der Weltmarktpreis für Schrott derart, dass das Abräumen vorerst nicht lohnte.

In der Zwischenzeit hat sich der Schrottpreis wieder erholt, was wir ja alle durch den fast täglichen Kabelklau an Bahnanlagen zu spüren bekommen. Somit schien es sich jetzt zu lohnen, die Gleisanlagen dem Schrott zuzuführen.


Kleine Anekdote am Rande: Zwei Schrottdiebe wollten vier Meter Schiene auf einem Transporter laden. Der Fachkundige weiss aber, dass ein Meter Schiene rund 50 Kg wiegt. Vier Meter Schiene also knapp 200 kg. Da beide nicht die Statur eines Arnold Schwarzenegger hatten, ging der Schrottklau auch ohne Verständigung der Bundespolizei voll daneben.

 

 


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. November 2011 um 12:42 Uhr